Donnerstag, 31. Juli 2014

Unser Urlaub im Allgäu ~ Mein Reisebericht Tag 7

Am 7. Tag unseres Allgäu-Urlaubes war das Wetter durchwachsen, daher haben wir einen ruhigen Tag eingelegt und sind in die Städte Immenstadt i. Allgäu und Kempten gefahren.

7. Tag, Freitag, 20.06.2014:

An diesem Tag wurden wir erst später wach, wir tranken wieder unseren Tee und ließen dieses Mal das Frühstück ausfallen. Wir machten uns bereits gegen 9 Uhr auf den Weg und fuhren zunächst nach Immenstadt i. Allgäu, die älteste Stadt im Oberallgäu.

Wir parkten an der Klosterkirche und bummelten durch die Straßen, das Wetter war zwar regnerisch, jedoch hatten wir Glück und wurden nicht wirklich richtig nass.

 Hier die wenigen Impressionen aus Immenstadt.


Die doch recht kleine Innenstadt war schnell durchgebummelt und so wirklich viel gab es nicht zu sehen, also beschlossen wir direkt wieder zum Auto zu bummeln, um dann weiter nach Kempten zu fahren.

Nach nur kurzer Zeit kamen wir in Kempten an.
Wir parkten im Parkhaus und fanden auch recht schnell die Fußgängerzone.

Hier ein paar Impressionen.
 Am Ende der Fußgängerzone stießen wir auf die Fürstäbtliche Residenz.

Hier das Rathaus am Rathausplatz. Wir mussten uns hier erst einmal vom Bummeln ausruhen und tranken einen Latte macchiato. Einfach mal nur dort sitzen und Leute beobachten war auch ganz entspannend.

Dann ging es weiter. Wir bummelten vorbei am Sissi-Café. Voll schrill, aber irgendwie hatte das auch was.

Drinnen waren wir nicht, aber draußen war es schon schön "farbig". ;-)

Wir gingen bis zur St. Mang Kirche und bummelten dann wieder zurück über die Fußgängerzone zu unserem Auto.

So richtig nach Shoppen war uns nicht, aber auch nicht nach Seightseeing. Wir schauten uns zwar die Gebäude von außen an, waren aber weder im Rathaus, noch in der Residenz, noch in der St. Mang Kirche. Vermutlich war unser Bedarf an Prunkhäusern noch von unserer Seereise 2012 gedeckt. ;-) Da fällt mir ein, ich hab euch davon noch immer nicht ausführlich berichtet. *schäm*

Wir fuhren wieder heim und gingen in Obermaiselstein in den Hirschsprungstuben essen. Dort kamen mir auch noch ein paar Erinnerungen von früher in den Sinn. Das Essen war auch sehr lecker.

Wieder daheim machten wir einen Nachmittagsschlaf und ließen es draußen regnen. Später bummelten wir nochmal durch den Ort. Ich hatte ein Bekleidungsgeschäft in Obermaiselstein entdeckt und wollte da mal unbeding rein schauen. Leider war das aber überhaupt nicht für unseren Geldbeutel ausgerichtet, so dass ich ohne ein Teil zu kaufen wieder raus ging.

Am Abend trafen wir uns wieder mit meinen Eltern, die den Tag in Fischen verbracht hatten. Wir schauten gemeinsam Fußball und überlegten, was wir am nächsten Tag machen könnten.

Davon dann in Kürze mehr.

Schönen Abend euch noch und nun drückt der deutschen U19 Elf die Daumen, damit sie das Finale gegen Portugal gewinnen!


Sonntag, 27. Juli 2014

Unser Urlaub im Allgäu ~ Mein Reisebericht Tag 6

Am 6. Tag unseres Urlaubs ging es zur Alpe Bolgen.

6. Tag, Donnerstag, 19.06.2014:

Der Tag begann mit dem morgendlichen Ritual mit Tee im Bett und danach Frühstück, so dass wir wieder gegen 10 Uhr los gingen.
Wir fuhren mit dem Auto bis zum Parkplatz der Hörnerbahn in Bolsterlang, parkten dort und fuhren mit der Hörnerbahn auf das Bolsterlanger Horn hoch.


Hier sitzen wir schon in einer Gondel und genießen die Aussicht.

Oben angekommen, schauen wir uns die Auffahrt der anderen Gondeln noch aus der Nähe an.

Ganz nah rangezoomt unser eigentliches Ziel, die Alpe Bolgen. Diese wird von Thomas, dem Sohn unserer Hausherren bewirtschaftet. Für meine Eltern ist dies immer ein Wanderziel, wenn sie im Allgäu Urlaub machen und natürlich wollten auch wir uns diese Wanderung nicht entgehen lassen. Immerhin ist es einige Jahre her, dass ich Thomas gesehen habe. In Erinnerung habe ich eigentlich nur den "kleinen blonden Jungen" von damals. Zusammen mit seiner Frau Bärbel und den beiden Kindern verbringt er den Sommer auf der Alpe.

Aber zunächst liegt noch eine schöne Wanderung vor uns. Hier der Blick durch die "Porta Alpinae", einer Kunstinstallation von Guenter Rauch, die auf mehreren Gipfeln zu sehen ist.

Vorbei an schönen Wiesen geht es weiter und hier kann man durch die Gräser unser Ziel sehen.

Noch ein Blick zurück zur Gipfelstation der Hörnerbahn, die sogar mit W-LAN ausgestattet ist! Auf dem Weg waren immer wieder Infotafeln, mit Informationen über die Natur und der Gegend. Diese Tafeln waren etwas spielerisch für Kinder aufgemacht, so dass es den Kindern beim Wandern nicht so langweilig wird. Eine nette Sache finde ich.

Ich erwähnte ja bereits, dass ich ganz begeistert von der Flora und Fauna bin und mich an jeder einzelnen Pflanze erfreuen konnte. Hier habe ich "Wilde Orchideen" entdeckt und musste diese natürlich auch im Bild festhalten. Es dürften Knabenkräuter sein. Die Wiesen waren voll davon, stundenlang hätte ich mich alleine damit beschäftigen können, doch wir wollten ja wandern und nicht nur fotografieren. ;-) Wie immer bin ich für genaue Informationen offen, falls ihr mehr wisst.

Hier ein Blick zum Riedbergerhorn, rechts im Bild das Berghaus Schwaben, an dem unsere Wanderung vorbei führt. Mein Papa erinnerte sich, dass ich früher als Kind immer Probleme mit dem Essen gemacht habe, wenn wir an solche Hütten kamen. Mein Leibgericht waren dann wohl immer Wiener mit Brot. ;-) Ich erinnere mich ganz vage...

Nun folgen jede Menge Naturaufnahmen, die ich einfach zeigen möchte, weil mich die Natur immer wieder begeistert. Es entspannt ungemein, wenn man dafür ein Auge hat und sich dafür die Zeit nimmt.
Die Alpenrose, immer wieder schön anzusehen.

Dieser Laufkäfer, meines Erachtens ein Carabus convexus, kreuzte unseren Weg. Richtig groß war der.


Ein Waldbrettspiel beim Sonnenbad.

Dieses ist soweit ich es herausfinden konnte ein Perlmutterfalter. Wobei ich nicht ganz sicher bin, ob es ein großer, kleiner oder braunfleckiger ist. Schön anzusehen war er aber auf jeden Fall.

In den Farnen entdeckte ich dann einen Spanner. Meine Recherche ergab dann, dass es sich um einen Heidekrautspanner handeln muss.

Hier ein Weißling, wobei ich mich hier nicht genau festlegen kann, um welchen es sich genau handelt.

Zwischendurch immer wieder mal freie Flächen, mit Bänken und toller Aussicht.

Dann etwas unterhalb des Riedbergerhorns kamen wir an diesem Baum vorbei, in dem vor Kurzem der Blitz eingeschlagen sein muss. Man kann es im linken Bild, mittig, sehen.

 Die Holzsplitter flogen recht weit und steckten noch in der Wiese, wie Speere.

Klasse Frisuren konnte man auch sehen. Hier vom Wollgras. ;-)

Gegen Mittag kamen wir dann an der Alpe Bolgen an. Bärbel begrüßte uns, Thomas war noch nicht zu sehen. Er hatte einen anstrengenden Tag hinter sich, denn am Vortag wurden alle Tiere geimpft.

Wir nahmen draußen Platz und bestellten uns erstmal eine Brotzeit und etwas zu trinken. Leider fing es dann genau in dem Moment, als wir unser Essen bekamen an zu regnen. Ein Gewitter zog auf und es hagelte sogar leicht. Wir konnten Unterschlupf in der Alpe finden, was allerdings nur in Notfällen erlaubt ist, soweit ich weiß, da es Alpen mit Gastraum und ohne gibt.
Irgendwann tauchte auch Thomas auf. Es gab viel zu erzählen und es war recht gemütlich, denn draußen regnete es sich so langsam ein.


Als die Sonne irgendwann wieder durchkam, machten wir uns auf den Rückweg ins Tal.

Noch ein Blick auf die Alpe und los ging es.

Eine Wiese voll mit Orchideen und Wollgras usw.

Blick ins Bolgental beim Abstieg.

Wir sind natürlich nicht den ganzen Weg über den Asphalt gelaufen, sondern irgendwann links, Richtung Bolsterlanger Horn abgebogen.

Auf diesem Weg kreuzte dann ein Alpensalamander und eine Weinbergschnecke unseren Weg. 
Hätten wir auf dem Rückweg keinen Regen gehabt, hätten wir vermutlich diesen Salamander nicht gesehen.
 
Etwas weiter kamen wir dann am Kreuz vom Bolsterlanger Horn vorbei, welches mit Spiegeln besetzt ist. Bei Sonnenschein wird dann das Licht reflektiert.

Wir waren ziemlich nass geworden auf dem Rückweg, trotz Regenjacke und Regenschirm und es war auch recht düster geworden. Als wir unten angekommen waren, schien die Sonne, als wenn nichts gewesen wäre. Diese Kühe begrüßten uns in Bolsterlang.

Als wir zuhause waren legten wir uns erst einmal hin und ruhten uns aus. Da ich leicht erkältet war, war ich ziemlich platt. Um 21 Uhr aber schauten wir dann gemeinsam wieder Fußball und sahen das Spiel Uruguay gegen Italien, welches 2:1 ausging.

Ein schöner Tag ging zu Ende und auch diese Wanderung wird mir in guter Erinnerung bleiben.

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag und schon bald berichte ich euch von unserem Ausflug am nächsten Tag, der uns nach Immenstadt und Kempten führte und vom übernächsten Tag, an dem wir auf das Nebelhorn fuhren.


Sonntag, 13. Juli 2014

Unser Urlaub im Allgäu ~ Mein Reisebericht Tag 5

Unser heutiger Ausflug führt uns nach Hinterstein ins Kutschenmuseum, dann nach Sonthofen und zum Abschluss zu einem Halt am Grasgehren-Lift.

5. Tag, Mittwoch, 18.06.2014:

Wieder tranken wir unseren Tee gemütlich im Bett, frühstückten dann und machten uns fertig, so dass wir gegen 10 Uhr wieder starten konnten.

Wir fuhren Richtung Sonthofen, dann Richtung Bad Hindelang und kurz vorher rechts ab nach Hinterstein. Dort parkten wir unser Auto auf dem Parkplatz am Rauhornweg.

Hier sind wir schon auf dem Weg zum Kutschenmuseum. Wenn ich es richtig recherchiert habe, dürfte dies der Blick zum Breitenberg sein, dahinter könnte es der Rotspitz sein...Korrigiert mich, wenn ihr es genauer wisst.

Die erste schöne Begegnung an diesem Tag: Ein Schwalbenschwanz auf einer Blume. Herrlich. Ich musste zwar nah ranzoomen, dennoch ist das Foto noch recht scharf geworden. Mein zweiter Schwalbenschwanz in der freien Natur.

Weiter ging es über den Fluss Ostrach, vorher mussten mein Mann und ich allerdings erstmal ans Wasser, um von dort aus Bilder zu machen. Meine Eltern waren natürlich immer einen Schritt voraus...klar, ohne Kamera müssen sie ja auch nicht, so wie wir, dauernd stehen bleiben und fotografieren. Sie kennen die Gegen auch schon in- und auswendig, für uns allerdings gab es viele schöne Motive, die wir festhalten wollten.

Herrlich. Wenn mir jetzt mal einer sagen kann, woran diese weißen Säume liegen, die ich ständig auf meinen Bildern habe bei den Übergängen von hell und dunkel....dann wäre ich auch glücklicher mit meinen Bildern. Egal, nun sind sie eben so und ich muss sie halt so präsentieren.

Ein Blick vom Ostrach rüber zum Zipfelsbach-Wasserfall und das ist nur ein Ausschnitt davon und auch ganz nah rangezoomt. Es gibt ja so viel zu entdecken in dieser Gegend.

Hier noch ein Blick von der Brücke aus über den Ostrach. Danach ging es ein kleines Stückchen durch den Wald und dann waren wir auch schon am Kutschenmuseum.

An dieser Stelle kamen dann auch meine Erinnerungen wieder, denn vor einigen Jahren war ich natürlich hier schon mit meinen Eltern. Damals schickten sie mich in dieses Museum rein und grinsten immer so schelmisch. Klar, sie wussten, was sich darin verbirgt und ich war schon damals sehr überrascht.

Herein geht es durch eine kleine Tür, kein Eintritt, nur die Bitte ohne zu sprechen durch dieses Museum zu gehen. Musik fängt automatisch an zu spielen, das Licht geht auch automatisch an, sobald man das Museum betritt.

Ich zeige hier nur ein paar Ausschnitte vom Innenleben des Museums. Es ist sehr dunkel darin, daher habe ich einige Fotos mit Blitz gemacht.

 Unglaublich, mit wie viel Mühe, dieses Kutschenmuseum gebaut wurde. Innen ist alles recht eng und man fragt sich, wie hat der Mann die Kutschen hier nur reinbekommen.

Diese drei Bilder von Innen müssen reichen, damit ihr euch ungefähr vorstellen könnt, wie es dort drinnen aussieht. Solltet ihr mal in der Nähe sein, so fahrt einfach hin und lasst euch selbst überraschen, was es dort alles zu sehen gibt.

Mein Mann war schon irgendwann wieder raus aus dem Museum, meine Eltern und ich waren noch drin, dann ging das Licht aus und wir fanden den Ausgang nicht wirklich, daher bin ich dann irgendwie wieder zum Eingang und dort nach draußen gelangt. Ja, man kann sich fast drin verirren. Draußen ging es dann noch um das ganze Gebäude herum weiter.




Ein Anbau an dem Anderen...hier ein kleines Spiegelkabinett.

Da konnte ich doch direkt mal ein Selfie machen. ;-)


Draußen auch nochmal ein paar Kutschen und jede Menge Gedöns.

Umso schöner dann draußen wieder in der Natur ein paar Blümchen zu entdecken. Hier den Klappertopf. Es gibt den Großen und den Kleinen Klappertopf, welchen ich nun hier erwischt habe weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Hier das Taubenkropf-Leimkraut, welches ganz oft zu sehen war.

Auf dem Weg zum Auto noch einmal der Blick auf die Berge. Nach meiner Recherche dürfte es sich hier um den Rauhhornzug handeln.

Dann fuhren wir von Hinterstein nach Sonthofen, parkten dort und bummelten durch die Stadt.
Die Fußgängerzone ist nicht so groß und so besonderes gab es nun dort auch nicht zu sehen. Mein Vater erwähnte dann, dass er gerne in das Mini-Mobil-Museum gehen würde. Wir suchten dieses auf und gingen rein. Ehrlich gesagt war es recht teuer. Es gibt zwar wirklich sehr viele gesammelte Stücke zu sehen, aber da alles überwiegend in Vitrinen aufgebaut zu sehen ist, wird einem auch schnell langeweilig, wenn man sich nicht so dafür interessiert. Mein Mann und ich waren schnell durch und gingen dann schon mal vor in die Fußgängerzone.
Hier nur ein Bild von Figuren. Es war nur wenig wie eine Landschaft aufgebaut, daher lohnen sich die Fotomotive nicht so wirklich.

Mein Mann und ich bummelten zur nächsten Eisdiele und aßen erst einmal ein leckeres Eis. In einem Blumenladen kauften wir dann ein Edelweiß und dann trafen wir auch meine Eltern wieder. Es ging zum Auto, denn unsere Parkzeit war auch zu Ende.

Wir fuhren dann noch auf dem Weg nach Hause zum Riedbergpass hoch bis zum Grasgehren-Lift.

Von dort aus hatte man einen klasse Blick auf den Besler. Früher war ich dort schon drauf mit meinen Eltern. Ich erinnere mich daran, denn es war meist eine ziemliche Anstrengung dort hoch. Mein Vater ist dann meist den letzten Abschnitt über den Kletterpfad gegangen, meine Mutter mit uns Kindern dann drumherum über den anderen Weg nach oben.

Schön gemacht auch die Terrasse dort von der Berghütte Grasgehren. Alles war noch wie ausgestorben, aber besser als überlaufen.

Wir fuhren hier hin, damit mein Papa uns zeigen konnte, wo wir am nächsten Tag hoch wollten.
Wir sollten uns ein Bild davon machen, wie steil es dort ist und ob das für uns ok wäre.
Am nächsten Tag war nämlich eine Wanderung zur Alpe Bolgen geplant.

Auf dem Weg nach Hause hielten wir noch an einer Bushaltestelle an, wo wir schauen wollten, wann der Bus am nächsten Morgen dort hielt. Doch da der nächste Tag ein Feiertag war, nämlich Fronleichnam, kam der Bus erst ziemlich spät, das war für unsere Wanderung natürlich nicht so gut. Also musste ein Plan B überlegt werden.

Am Abend schauten wir dann noch das Fußballspiel Australien gegen Holland und ließen den Abend bei einem Bierchen ausklingen.

Euch wünsche ich heute noch einen schönen Tag und viel Spaß beim Finale heute Abend! Wir werden gewinnen, davon gehe ich ganz stark aus...!!! Und ihr so?