Sonntag, 13. Juli 2014

Unser Urlaub im Allgäu ~ Mein Reisebericht Tag 5

Unser heutiger Ausflug führt uns nach Hinterstein ins Kutschenmuseum, dann nach Sonthofen und zum Abschluss zu einem Halt am Grasgehren-Lift.

5. Tag, Mittwoch, 18.06.2014:

Wieder tranken wir unseren Tee gemütlich im Bett, frühstückten dann und machten uns fertig, so dass wir gegen 10 Uhr wieder starten konnten.

Wir fuhren Richtung Sonthofen, dann Richtung Bad Hindelang und kurz vorher rechts ab nach Hinterstein. Dort parkten wir unser Auto auf dem Parkplatz am Rauhornweg.

Hier sind wir schon auf dem Weg zum Kutschenmuseum. Wenn ich es richtig recherchiert habe, dürfte dies der Blick zum Breitenberg sein, dahinter könnte es der Rotspitz sein...Korrigiert mich, wenn ihr es genauer wisst.

Die erste schöne Begegnung an diesem Tag: Ein Schwalbenschwanz auf einer Blume. Herrlich. Ich musste zwar nah ranzoomen, dennoch ist das Foto noch recht scharf geworden. Mein zweiter Schwalbenschwanz in der freien Natur.

Weiter ging es über den Fluss Ostrach, vorher mussten mein Mann und ich allerdings erstmal ans Wasser, um von dort aus Bilder zu machen. Meine Eltern waren natürlich immer einen Schritt voraus...klar, ohne Kamera müssen sie ja auch nicht, so wie wir, dauernd stehen bleiben und fotografieren. Sie kennen die Gegend auch schon in- und auswendig, für uns allerdings gab es viele schöne Motive, die wir festhalten wollten.

Herrlich. Wenn mir jetzt mal einer sagen kann, woran diese weißen Säume liegen, die ich ständig auf meinen Bildern habe bei den Übergängen von hell und dunkel....dann wäre ich auch glücklicher mit meinen Bildern. Egal, nun sind sie eben so und ich muss sie halt so präsentieren.

Ein Blick vom Ostrach rüber zum Zipfelsbach-Wasserfall und das ist nur ein Ausschnitt davon und auch ganz nah rangezoomt. Es gibt ja so viel zu entdecken in dieser Gegend.

Hier noch ein Blick von der Brücke aus über den Ostrach. Danach ging es ein kleines Stückchen durch den Wald und dann waren wir auch schon am Kutschenmuseum.

An dieser Stelle kamen dann auch meine Erinnerungen wieder, denn vor einigen Jahren war ich natürlich hier schon mit meinen Eltern. Damals schickten sie mich in dieses Museum rein und grinsten immer so schelmisch. Klar, sie wussten, was sich darin verbirgt und ich war schon damals sehr überrascht.

Herein geht es durch eine kleine Tür, kein Eintritt, nur die Bitte ohne zu sprechen durch dieses Museum zu gehen. Musik fängt automatisch an zu spielen, das Licht geht auch automatisch an, sobald man das Museum betritt.

Ich zeige hier nur ein paar Ausschnitte vom Innenleben des Museums. Es ist sehr dunkel darin, daher habe ich einige Fotos mit Blitz gemacht.

 Unglaublich, mit wie viel Mühe, dieses Kutschenmuseum gebaut wurde. Innen ist alles recht eng und man fragt sich, wie hat der Mann die Kutschen hier nur reinbekommen.

Diese drei Bilder von Innen müssen reichen, damit ihr euch ungefähr vorstellen könnt, wie es dort drinnen aussieht. Solltet ihr mal in der Nähe sein, so fahrt einfach hin und lasst euch selbst überraschen, was es dort alles zu sehen gibt.

Mein Mann war schon irgendwann wieder raus aus dem Museum, meine Eltern und ich waren noch drin, dann ging das Licht aus und wir fanden den Ausgang nicht wirklich, daher bin ich dann irgendwie wieder zum Eingang und dort nach draußen gelangt. Ja, man kann sich fast drin verirren. Draußen ging es dann noch um das ganze Gebäude herum weiter.




Ein Anbau an dem Anderen...hier ein kleines Spiegelkabinett.

Da konnte ich doch direkt mal ein Selfie machen. ;-)


Draußen auch nochmal ein paar Kutschen und jede Menge Gedöns.

Umso schöner dann draußen wieder in der Natur ein paar Blümchen zu entdecken. Hier den Klappertopf. Es gibt den Großen und den Kleinen Klappertopf, welchen ich nun hier erwischt habe weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Hier das Taubenkropf-Leimkraut, welches ganz oft zu sehen war.

Auf dem Weg zum Auto noch einmal der Blick auf die Berge. Nach meiner Recherche dürfte es sich hier um den Rauhhornzug handeln.

Dann fuhren wir von Hinterstein nach Sonthofen, parkten dort und bummelten durch die Stadt.
Die Fußgängerzone ist nicht so groß und so besonderes gab es nun dort auch nicht zu sehen. Mein Vater erwähnte dann, dass er gerne in das Mini-Mobil-Museum gehen würde. Wir suchten dieses auf und gingen rein. Ehrlich gesagt war es recht teuer. Es gibt zwar wirklich sehr viele gesammelte Stücke zu sehen, aber da alles überwiegend in Vitrinen aufgebaut zu sehen ist, wird einem auch schnell langeweilig, wenn man sich nicht so dafür interessiert. Mein Mann und ich waren schnell durch und gingen dann schon mal vor in die Fußgängerzone.
Hier nur ein Bild von Figuren. Es war nur wenig wie eine Landschaft aufgebaut, daher lohnen sich die Fotomotive nicht so wirklich.

Mein Mann und ich bummelten zur nächsten Eisdiele und aßen erst einmal ein leckeres Eis. In einem Blumenladen kauften wir dann ein Edelweiß und dann trafen wir auch meine Eltern wieder. Es ging zum Auto, denn unsere Parkzeit war auch zu Ende.

Wir fuhren dann noch auf dem Weg nach Hause zum Riedbergpass hoch bis zum Grasgehren-Lift.

Von dort aus hatte man einen klasse Blick auf den Besler. Früher war ich dort schon drauf mit meinen Eltern. Ich erinnere mich daran, denn es war meist eine ziemliche Anstrengung dort hoch. Mein Vater ist dann meist den letzten Abschnitt über den Kletterpfad gegangen, meine Mutter mit uns Kindern dann drumherum über den anderen Weg nach oben.

Schön gemacht auch die Terrasse dort von der Berghütte Grasgehren. Alles war noch wie ausgestorben, aber besser als überlaufen.

Wir fuhren hier hin, damit mein Papa uns zeigen konnte, wo wir am nächsten Tag hoch wollten.
Wir sollten uns ein Bild davon machen, wie steil es dort ist und ob das für uns ok wäre.
Am nächsten Tag war nämlich eine Wanderung zur Alpe Bolgen geplant.

Auf dem Weg nach Hause hielten wir noch an einer Bushaltestelle an, wo wir schauen wollten, wann der Bus am nächsten Morgen dort hielt. Doch da der nächste Tag ein Feiertag war, nämlich Fronleichnam, kam der Bus erst ziemlich spät, das war für unsere Wanderung natürlich nicht so gut. Also musste ein Plan B überlegt werden.

Am Abend schauten wir dann noch das Fußballspiel Australien gegen Holland und ließen den Abend bei einem Bierchen ausklingen.

Euch wünsche ich heute noch einen schönen Tag und viel Spaß beim Finale heute Abend! Wir werden gewinnen, davon gehe ich ganz stark aus...!!! Und ihr so?


Kommentare:

  1. Hallo Anja, wunderschöne Urlaubsbilder und ja - Weltmeister haben wir! ja nun geschafft :-))). Hab' ganz lieben Dank für Deine netten Worte. Es war einfach ein schönes Wochenende mit feierlicher Zeugnisübergabe am Freitag und Abiball am Samstag (und WM am Sonntag ;-) . Unsere Kleene - wie die Zeit vergeht ... Zunächst macht sie ein FSJ Kultur in Hannover und dann sehen wir weiter - bin sehr gespannt
    Dir wünsche ich ganz feine Tage, alles Liebe
    Birgit

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Anja, ich danke Dir für die lieben Worte :-)
    Liebe Grüße zu Dir
    Birgit

    AntwortenLöschen

Ich danke euch für euren Kommentar!